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Traumatisierten Menschen Hilfe anbieten

In dem Workshop erlernen und erproben Sie grundlegende und praktische „Erste-Hilfe-Maßnahmen", mit denen Sie trauma-tisierte Menschen aus destruktiven Gefühlszuständen herausführen können und die Betroffenen darin unterstützen, solche Gefühlszustände zukünftig zu vermeiden. Außerdem werden Sie angeleitet, darauf zu achten, dass Sie in der Arbeit mit den Betroffenen nicht selbst erkranken. Heilpraktiker bieten Hilfe bei Traumata

Menschen mit Traumatisierungen zeigen im Kontakt oft irritierende Verhaltensweisen, die in ihnen selbst und auch in ihrem Gegenüber tiefes Erschrecken, lähmende Ängste, schwer kontrollierbare Wut und Rat- und Hilflosigkeit auslösen kann.

Themen sind:

  • Psychoedukation: Wie erkläre ich einem traumatisierten Menschen, was ein Trauma ist und wie es sich auf sein Leben auswirkt?
  • Stabilisierungsarbeit: Methoden zum Training von Selbststeuerung, Selbstwirksamkeit, Selbstfürsorge („Notfallkoffer“, Imagination wie z. B. „Sicherer Ort“, „Tresor“, Wahrnehmungsübungen)
  • Umgang mit Triggern („Auslösern“) und Flashbacks („Erinnerungsblitzen“)
  • Dissoziative Phänomene („Abspaltung und Abwesenheiten“) erkennen und entgegenwirken
  • Möglichkeiten, Grenzen und Phasen der Krisenintervention
  • Selbstschutz vor sekundärer Traumatisierung
  • Informationen über therapeutische Verfahren zur Bearbeitung

Im Rahmen des Workshops können nicht die Kompetenzen für eine komplette Traumatherapie vermittelt werden. Aber Sie erwerben Selbstsicherheit im Umgang mit traumatisierten Menschen und das Handwerkszeug, ihnen verantwortungsvoll und hilfreich zu begegnen. Darüber hinaus erhalten Sie Informationen über die wichtigsten therapeutischen Verfahren und Richtung, die es zur Bearbeitung von Traumata gibt und welche Selbsthilfen für Betroffene in der Ratgeberliteratur auf dem Markt sind.

Leitung: Dr. Elke Seifert
Kosten: 90 Euro
Ort: Bildungshaus Gelnhausen

Termine: 06.05.2017, 09:00 - 16:30 Uhr
Anzahl TN: 6 - 12